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Psychologie und Didaktik
Für die Ausbildung von Pferden ist es äußerst hilfreich, wenn man sich zuvor die Mühe macht, die Welt einmal mit ihren Augen zu betrachten. Versetzt man sich in das Pferd hinein und akzeptiert seine Sichtweise und sein sensibles Gefühlsleben, ist man in der Lage, es behutsam an neue Dinge heranzuführen.
Lernen Sie wie ein Pferd zu denken und seine Bedürfnisse zu verstehen. Geben Sie ihm Signale, die jedes Pferd versteht. Dadurch vermeiden Sie Mißverständnisse und die Rangordnung wird gefestigt.
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Wenn das Vertrauen groß genug ist, entwickeln Sie mit ihrem Pferd eine gemeinsame Sprache. Gehen Sie in möglichst kleinen Schritten voran. Pferde lernen spielerisch. Behandeln Sie Ihr Pferd wie ein vierjähriges Kind. Genauso liebevoll und konsequent. So bilden Sie Ihr Pferd von Anfang an gefühlvoll aus und erzielen schnelle Fortschritte.
Besonders das Spiel mit dem frei laufenden Pferd, die so genannte Freiheitsdressur, macht riesigen Spaß, festigt die Freundschaft und trägt ungeheuer viel zum gegenseitigen Verständnis bei. |
Bodenarbeit
Um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Bodenarbeit ist mehr als das Pferd in einem Roundpen im Kreis herum laufen zu lassen. Wesentliche Teile der Bodenarbeit sind zum Beispiel die heutzutage leider viel zu sehr vernachlässigte Arbeit an der Hand, die zirzensische Gymnastik und das Training an der Doppellonge. Kurzum - jegliches Training mit dem Pferd, bei dem der Ausbilder mit den Füßen auf dem Boden bleibt.
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Freiheitsdressur
Beim Spiel mit dem frei laufenden Pferd lernt der Mensch sein Pferd und auch sich selbst am besten kennen. Ohne die Möglichkeit, seinen Vierbeiner an Seil oder Zügel festhalten und dirigieren zu können, muss der Mensch dessen Reaktionen genauestens beobachten und richtig interpretieren. Auch müssen die eigenen Bewegungsabläufe und die Signale an das Pferd immer stimmig sein, damit Missverständnisse vermieden werden, die das Pferd zur Flucht veranlassen würden. Unstimmigkeiten werden vom Pferd sofort deutlich gemacht. So schafft man die iealen Voraussetzungen für die weitere Ausbildung, sowohl des Pferdes als auch des Reiters.
Außerdem macht es unglaublich viel Spaß.
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Die 4-jährige Criollo-Stute Valana in der 8. Woche ihrer Ausbildung.
Anmerkung: Bevor man seinem Pferd das Steigen beibringt, sollte man sich mögliche Folgen und Gefahren genau überlegen.
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Ausbildung an der Hand
Die Schulung des Pferdes an der Hand ist eine hervorragende Vorbereitung, Unterstützung und Ergänzung für die Ausbildung unter dem Reiter. Ohne Gewicht auf seinem Rücken kann besonders das junge Pferd neue Lektionen leichter erlernen. Das Pferd wird leicht und geschmeidig, entwickelt mehr Bewegungsfreude und bekommt dadurch mehr Ausdruck.
Hier sehen Sie Lorbas im Schulterherein links an der Hand.
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Zirkuslektionen
Gymnastitierende Zirkuslektionen fördern das Körperbewusstsein und die Geschicklichkeit und verschaffen dem Pferd Erfolgserlebnisse. Es wird beweglicher und selbstbewusster. Seine Lust am Lernen und sein Vertrauen zum Menschen wachsen.
Das Bild rechts zeigt den damals vierjährigen Cortéz im Sitzen.
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Doppellonge
Das Training an der Doppellonge ist sehr effektiv. Es erlaubt abwechslungsreichere Manöver und Bahnfiguren als die Arbeit an der einfachen Longe und ermöglicht die Integration von Seitengängen sowie die Kommunikation mit dem Pferd über das Gebiss.
Die Abbildung zeigt eine sehr puristische Version der Doppellongenarbeit ohne Gurt. Der vierjährige Lusitano-Hengst geht auch mit durchhängenden Leinen in perfekter Haltung.
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Reiten - Klassische Dressur
Ganz egal in welcher sportlichen Disziplin Ihr Pferd eingesetzt wird, ob Reiten für Sie eine entspannende Freizeitbeschäftigung ist oder ob Sie an sportlichen Wettbewerben teilnehmen - für die Gesunderhaltung Ihres Pferdes ist physiologisch richtiges Reiten unbedingte Voraussetzung. Dazu ist ein Verständnis für die grundsätzlichen biomechanischen Zusammenhänge von großem Vorteil. Für die erforderliche feine Hilfengebung braucht der Reiter einen lockeren, ausbalancierten Sitz sowie eine gefühlvolle Hand.
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In meinem Unterricht lege ich deshalb großen Wert auf die Schulung des zügelunabhängigen Sitzes und eine für das Pferd verständliche Hilfengebung.
Darüber hinaus erläutere ich die biomechanischen Zusammenhänge beim Reiten und erkläre damit, wann und warum welches Pferd in welcher Haltung geritten werden sollte.
Ich mache also nicht nur deutlich, wie es geht, ich erkläre auch warum es so geht wie es geht. So wird Reiten verständlich für Reiter und Pferd.
Besonders wichtig ist mir die mentale Übereinstimmung von Reiter und Pferd. Damit folge ich der klassischen Idee der Beherrschung des Pferdes durch des Geist.
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Verladetraining
Schwierigkeiten beim Verladen sind ein häufig auftretendes Problem. Meistens ist der Transporter nicht die eigentliche Ursache dafür.
Bei genauerer Überlegung wird man feststellen, daß das Pferd einem auch in anderen Fällen nicht zuverlässig folgt. Fehlendes Vertrauen des Pferdes in die Führungsqualitäten seines Reiters oder Halters ist meistens der Grund.
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Zunächst wird die nötige Kommunikationsgrundlage mit dem Pferd geschaffen. Erst dann wird mit dem eigentlichen Verladetraining begonnen. Nach erfolgreichem Abschluss wird sich das Pferd allgemein respektvoller verhalten und auch in anderen Situationen besser folgen.
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.Verladen und Entladen Schritt für Schritt ...
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